Theater

Theaterstücke der letzten Jahre:

Schuljahr 2014/2015: Gespenster gibt es nicht
Schuljahr 2013/2014: Film AG: Die chaotische Schulreportage
Schuljahr 2012/2013: Die verrückte Hexenprüfung
Schuljahr 2011/2012: Operation Holzwurm
Schuljahr 2010/2011: Der Stein der Fantasie
Schuljahr 2009/2010: Gespenster gibt es nicht
Schuljahr 2008/2009: Der kleine Vampir
Schuljahr 2007/2008: Erna, der Baum nadelt/ Die Elterntauschbörse
Schuljahr 2006/2007: Operation Holzwurm
Schuljahr 2005/2006: Kasperle und die verzauberten Blumen


Seit vielen Jahren stellen die Aufführungen der Theater-AG zum Schuljahresende ein besonderes Highlight dar.
Doch bevor die Theaterstücke auf die Bühne gebracht werden können,
ist viel Vorarbeit und großer Zeitaufwand von Nöten.
Die Proben fordern von den Kindern enorme Disziplin und Ausdauer. Der Text muss gekonnt sein, das Bühnenbild will gestaltet werden und man sollte in der Lage sein, vor vielen Menschen frei sprechen zu können.
Trotzdem kommt auch der Spaß nicht zu kurz. So erheitern kleine Versprecher oder unerwartete Begebenheiten während der Proben immer wieder die Garde der Schauspieler.
Die Kinder spielen ihre Rollen stets mit viel Freude, Emotion und Motivation. Wenn sie in andere Charaktere schlüpfen, beweisen die Schüler/innen den Zuschauern, wie realistisch sie diese darstellen können. Ob Kasperle, Teddy Teddybär, Vampir Rüdiger, das Gespenst Gruselgraus oder aber auch ganz normale Kinder, die ihre Eltern tauschen möchten - alles ist möglich. Dieser Rollenwechsel reizt die Kinder immer auf besondere Weise und macht die Attraktivität des Theaterschauspiels aus.

An der Stückauswahl sind die Schüler/innen ebenso beteiligt, wie an der Inszenierung der Bühnenwerke. Gemeinsam wird sich über die Anzahl der Stücke im Schuljahr verständigt. Zur Auswahl stehen: ein längeres Theaterstück zum Schuljahresende oder ein kleines Stück zur Weihnachtszeit sowie zusätzlich ein kürzeres Werk im Sommer.
Die Kulissen werden ebenfalls in Eigenarbeit im Rahmen der AG hergestellt und geben so dem Stück den letzten Schliff.
Bereits zu Schuljahresbeginn starten die Proben zu den Theaterstücken. In kleinen Trainingseinheiten werden Mimik, Gestik und Sprachfertigkeiten geschult. Auch die Improvisation ist ein Bestandteil der Übungsphasen. Nach der Rollenverteilung stehen dann die Proben der einzelnen Akte an. Hierbei wird an Details gefeilt bis alles passt.
Kurz vor der Premiere ist die Aufregung der Schauspieler/innen schließlich auf dem Höhepunkt. Wenn Kostüm und Maske sitzen, geht es auf die Bühne. Hier trumpfen die Kinder mit Können, Ausstrahlung und Humor auf.
Nach gelungener Aufführung sind der Applaus der Zuschauer und deren Respektzollung der größte Lohn für die Kinder. Dann hat sich für sie die Arbeit eines ganzen Schuljahres gelohnt.
Regelmäßig werden die Vorschulkinder der benachbarten Kindergärten zu einer Vorstellung eingeladen.
Der letzte Auftritt ist dann die Nachmittagsvorstellung für die Eltern und Freunde, die den krönenden Abschluss der Theatersaison darstellt.
Wen das Theaterfieber einmal gepackt hat, der bleibt meist auch dabei.

Daniela Dedenbach